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Opinel-Messer 254007, Größe 7, nicht rostfrei

Opinel-Messer 254007, Größe 7, nicht rostfrei

Andere Ansichten:
Marke: Opinel

Listenpreis: EUR 9,20
Kaufen Neu: EUR 6,22
Stand 7.9.2010 02:45 MST Einzelheiten
Sie Sparen: EUR 2,98 (32%)



Neu (11) ab EUR 6,22

Verkäufer: NORMANI
Bewertung: 3.5 von 5 Sternen 3 Rezensionen
Verkaufsrang: 33636

Medium: Ausrüstung
Batterien im Lieferumfang enthalten: Nein
Versandgewicht: 0.1
Maße (innen): 4.7 x 0.2 x 0.2
Haftungssausschluss: Bitte beachten Sie, dass die Abbildungen ähnlich sein können und wir für die Produktinformation keine Haftung übernehmen. Für die Sicherheit der Verbindungen haftet der Käufer.

Modell: 254007
EAN: 4001833028250
ASIN: B000ODFWSS

Verfügbarkeit: Versandfertig in 1 - 2 Werktagen

Eigenschaften:
  • 2 Jahre Garantie

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Redaktionelle Rezensionen:

Product Description
Die Klinge des Opinel-Messers besteht aus hochlegiertem Kohlenstoffstahl und ist leicht nachschärfbar. Sie lässt sich über das Drehen eines Sicherheitsrings (Virobloc-System) blitzschnell arretieren. Der Griff ist aus getrocknetem, lang gelagertem Hartholz gefertigt. Eine Speziallackierung schützt vor Feuchtigkeit.


Kundenrezensionen:
4 von 5 Sternen messer mit stil   September 4, 2010
Christopher Wiednig (Graz)
mein erstes opinel habe ich jetzt schon seit ca. 16 jahren.
es sieht sicher nicht mehr wie neu aus aber genau das macht seinen wert aus.
der griff sowie die klinge "leben" bei diesem messer.
wenn man es gut behandelt, regelmäßiges nachschärfen (wie bei JEDEM guten messer)
und trocknen des griffs, macht es lange viel freude.

wer wert auf ein wirklich scharfes messer legt
sollte immer ein nicht rostfreies nehmen, die klinge lässt sich hier besser nachschärfen



5 von 5 Sternen Tradition - seit 120 Jahren fast unverändert   Januar 16, 2010
FOH_Freak (München)
3 aus 3 fanden die folgende Rezension hilfreich

Das Opinel ist kein Vitrinenstück für Poliermuschis und Materialfetischisten.
Es ist ein schlichtes, preiswertes Gebrauchs-Taschenmesser, das ausschlieslich zu diesem Zweck (im Jahr 1890!) konstruiert wurde.
Sicher ist die Verarbeitung eher rustikal und die gewählten Materialien nicht auf Augenhöhe mit heutigen PM-Stahl-Carbid-Monstern,
aber dafür bietet es was andere Taschenmesser nur sehr selten haben: CHARME! - und zwar jede Menge.

Wer ein Opinel mit heutigen Taschenmessern vergleichen will, muss lange suchen, bis er eines mit einem ähnlichen Kultstatus finden wird.
Sicher ist ein Schweizer Taschenmesser in einer ähnlichen Preisklasse, aber deren Sahl ist auch nicht schnitthaltiger.
Wer High End mit Kultfaktor und Hightechmaterialien sucht, wird sicher erst in der Preisklasse weit jenseits der 100¬ fündig.
Ein Vergleich mit Taschenmessern von Chris Reeve, Microtech, Spyderco, Benchmade etc. wäre wie ein Vergleich zwischen einer Corvette und eimen Citroen 2cv.

Wer Angst vor Rost hat sollte allerdings darüber nachdenken die Klinge zu patinieren, oder doch eher auf die Rostfreie Variante zurückgreifen.
Wenn man die Klinge patiniert, schmecken die geschnittenen Zwiebeln o.ä. auch nicht mehr nach Blech ;-)
Auch sollte man sich über den angedachten Verwendungszweck im klaren sein.
Ein Taschenmesser mit 1,5mm dicker Klinge ist kein Spaltkeil und auch keine Brechstange.
Auch der Holzgriff wird bei Wasserkontakt aufquellen und dabei die Klingenachse blockieren.
Wenn man das Opinel aber im Rahmen seiner Möglichkeiten verwendet (Picknick, leichte Gartenarbeit, Briefe öffnen, Kartons zerkleinern, schnitzen, ...)
wird man sicher lange Freude daran haben. Und selbst wenn man es einmal verlieren sollte, halten sich bei dem Preis die Tränen sicher in Grenzen.
Das Nachschärfen ist verhältnismäßig einfach, geht schnell und ist auch von Anfängern gut zu bewerkstelligen.
Die dabei erzielbare Schärfe ist sehr gut (mit entsprechender Übung und Ausrüstung).
Die Schnitthaltigkeit ist zugegebenermaßen begrenzt.
Der Virobloc-Verschluß zählt zum Sichersten, was an Verschlußsystemen auf dem Markt ist
und das Opinel ist nahezu uneingeschränkt Öffentlichkeitstauglich und "Sheeple"-freundlich.

Wer also ein günstiges Alltagstaschenmesser mit Kultstatus aber ohne MacGyver-Image sucht, kann hier nicht viel falsch machen.



2 von 5 Sternen Total überbewertet   April 23, 2009
Tresal (Rheinland Pfalz)
19 aus 29 fanden die folgende Rezension hilfreich

Diesem Opinel Messern kann ich wenig abgewinnen. Ich verstehe aber dennoch warum dieser Messertyp so viele Fans hat.
Natürlich kann man keine Vergleiche zu wesentlich teureren Produkten ziehen, aber ganz sicher kann man das Messer mit einem günstigen "Victorinox" vergleichen, und da fällt mir kein technisches Argument für das Opinel ein.
Dass es rostet will ich nicht kritisieren, denn darauf wird ausdrücklich hingewiesen.
Die viel gelobte Schärfe, die das Messer anfänglich besitzt, ist nicht mehr reproduzierbar. Das wage ich deswegen zu behaupten, weil ich weiß wie man Messer schärft. Sicher bekommt man es einigermaßen scharf, aber das schafft man auch mit einem Streifen Blech aus ST37 (Baustahl).
Kohlenstoffstahl ist einer der billigsten Messerstähle, die man überhaupt bekommen kann. Er funktioniert nur deswegen halbwegs, weil man ihn nicht mit Chrom legiert. würde man das machen, wäre er zwar rostfrei, würde aber brüchig.
Man sollte also sehen, dass man für denselben Preis Messer bekommt, die aus 440er Stahl bestehen. Okay, auch da muss man wieder unterscheiden. Es gibt 440er Stähle, die wenig taugen und 420er, wie zum Beispiel die von Buck, die jeden populären 440er in den Schatten stellen, weil die Verarbeitungskunst im Detail und vor allem im Häterverfahren liegt.
Manchmal liest ,man auch Opinel Messer seien schnitthaltig und gleichzeitig leicht zu schärfen. Das ist natürlich Blödsinn, denn entweder ist ein Stahl schnitthaltig oder er ist leicht zu schärfen; nur beides ist er eben nicht.
Opinel Messer sind nicht schnitthaltig. Nachdem man die Messer geschärft hat, schneiden sie durchaus ein Blatt von oben bis unten durch, wenn man allerdings dieses Experiment mehrmal wiederholt lässt bereits die Schärfe nach. (Das gilt auch für einen anderen französischen Messerhersteller, der richtig teure Messer baut.)
Um die Schärfe zu halten sollte man das Messer nicht benutzen. Wenn man es regelmäßig benutzt, muss man es auch regelmäßig schleifen, und es ist ein Erlebnis dabei zuzusehen, wie die Klinge in kurzer Zeit immer kürzer und schmaler wird.
Kurz gesagt: die Stahlqualität ist vorsintflutlich.
Weiter geht es in der Mängelliste mit dem Mechanismus, der die Klinge arretiert.
Durch die Drehung des Rings wird die Klinge gesichert. Grundsätzlich ist das eine gute Idee, wäre da nicht das aufquellende Holz. Meine Opinels liegen nur noch im aufgeklappten Zustand in der Schublade, weil bei jedem Messer der Ring klemmt. Sicher kann man das Problem durch permanentes ölen und säubern reduzieren, ich bin aber grundsätzlich der Meinung, dass man Werkzeuge, mit denen man Lebensmittel bearbeiten will, nicht dauernd ölen sollte.Abgesehen davon ist es nervig.
Hat man die Messer länger nicht benutzt, braucht man u.U. eine Zange um sie zu öffnen, weil die Klinge durch das gequollene Holz ungangbar geworden ist. Sicher kann man auch hier wieder mit Öl nachhelfen, oder mit einer kleinen Feile tätig werden, nur ist das nicht der Sinn der Sache.
Ich lobe mir dagegen die "schweizer Messer", mit denen man diese Probleme nicht hat, wo jedes Werkzeug mit einem satten "Klack" einrastet und die sich wirklich gut schärfen lassen.
Bei diesem Opinel Messer wird schlechte Stahlqualität mit altertümlichem Handling kombiniert und das als Vorteil deklariert.
Ich kenne einige Leute, die auf diese Messer schwören, einen plausiblen Grund dafür konnte mir aber bislang keiner nennen.
Ein kleiner Pluspunkt ist, dass das Messer gut in der Hand liegt, aber das gilt auch für 1000 andere.
Vorteil: wenn man es dann aufgeklappt in der Schublade liegen lässt, hat man ein halbwegs vernünftiges Küchenmesser, welches man mal schnell nachschärfen kann.
Ich habe mir früher ein paar der Messer gekauft - in ständigem Gebrauch habe ich keins, weil die Relation zwischen Aufwand und Ergebnis einfach zu schlecht ist.
Dauerndes nachschärfen, permanentes einölen und gangbar machen - das sind Arbeiten, die sich auch für den Preis nicht lohnen.
Auch wenn das Viele nicht wissen; selbst die besten Messerstähle kosten nicht viel.
Die besseren Messer sind teuer, weil sie sehr genau gearbeitet werden müssen und man mit sehr engen Toleranzen arbeitet.
Opinel hat das Problem der Fertigungstoleranzen an den Enverbraucher delegiert, der permanent an dem Messer arbeiten muss, damit es gangbar bleibt.
Die Fertigungstoleranzen liegen bei dem Messer im ganz groben Bereich. Verbunden mit der Stahlqualität ist es ein echtes Billigprodukt, das für den Preis von acht Euro absolut nicht günstig ist.
Wie kommt es daher, dass viele kunden dieses Prodult derart wertschätzen?
Psychologisch gesehen sind gerade die Dinge besonders wertvoll, in die man viel Energie inverstiert. Das macht ein wartungsfreies Messer uninteressant und hebt ein wartungsintensives Prodult auf ein Plateau, auf dem es qualitätsmäßig nichts zu suchen hat. Deswegen war das Tamagotchi so erfolgreich, nicht aber wegen seiner Qualität.
Das Opinel ist das Tamagotchi der Messer. Man muss es permanent hegen und pflegen, damit es nicht den Dienst versagt. Weil man so viel Energie in dieses Prodult steckt wird es wertvoll. Aus keinem anderen Grund wird es so oft so hoch gelobt. Das Opinelmesser ist eine technische Katastrophe aber eine psychologische Meisterleistung.
Deswegen bekommt es zwei Sterne.
Es ist ein Messer zum hegen und pflegen, welches man technisch aber total vergessen kann.


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